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TRÄUME

 

Du hast heute morgen vom Träumen und Aufwachen gesprochen. Wie kann man wissen, daß man nicht einfach nur träumt, man sei aufgewacht.

Das ist sehr schwierig. Letztlich kann man das nicht wissen. Letztlich kann man nicht wissen, ob das ganze Leben nur ein Traum ist. Möglicherweise wachen wir in dem Augenblick aus unserem Traum auf, in dem wir sterben.

Aber es gibt sehr unterschiedliche Ebenen von Träumen. Es gibt Träume, in denen man völlig neben der Wirklichkeit steht, in denen man sich an eine völlig falsche Idee haftet. Wenn man in diesem Traum ist, erlebt man alle möglichen Leiden und Unfälle. Wenn man daraus erwacht, fühlt man sich viel freier, viel fester, viel sicherer. Es gibt dann die Erfahrung, daß man mehr im Einklang mit der tiefen Wirklichkeit ist. Die Verwirklichung ist nicht etwas, das man sich vorstellt, die abstrakt ist, sondern sie erzeugt Auswirkungen in unserem Leben. Im Alltag zum Normalzustand zurückzukehren, erzeugt Effekte. Man ist weniger angespannt, man ist weniger im Stress, man ist mehr im Einklang, ruhiger, freier. Das sind Dinge, die kann man erfahren. Das ist keine Vorstellung, keine Autosuggestion.

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